Die Wahl einer Bioklimatischen Pergola bedeutet vor allem zu verstehen, wie Sie Ihren Außenbereich erleben möchten.
Die wahre Herausforderung besteht nicht darin, eine Fläche zu überdachen, sondern die Elemente zu beherrschen: Die entscheidende Wahl liegt in der Art der Bewegung – ausrichtbar, einfahrbar oder eine Kombination aus beidem. Es ist diese dynamische Flexibilität, die den Charakter des Projekts, den Klimakomfort und – in bestimmten Fällen – auch den Zugang zu steuerlichen Anreizen bestimmt.
Zwei Technologien, zwei Nutzungsphilosophien
Oskura Orienta – mit ausrichtbaren Lamellen ist die Wahl für alle, die eine kontinuierliche Lichtregulierung wünschen, ohne auf Schutz zu verzichten. Die Lamellen lassen sich von 0° bis 115° drehen: von der wasserdichten, geschlossenen Position über den Winkel für maximale Belüftung bis hin zur Neigung, die die Sonne abfängt, ohne kompletten Schatten zu werfen. Sie ist die ideale Lösung für Terrassen mit Südausrichtung, auf denen die Regulierung der Sommerhitze Priorität hat.
Oskura 2.0-XL – mit einfahrbaren Lamellen ist die entgegengesetzte Wahl: Wenn sich das Dach öffnet, verschwindet es. Die Lamellen sammeln sich zu einem Paket (663 mm bei der Version 2.0, 1.273 mm bei der XL) und die Struktur verwandelt sich in ein offenes Pergoladach. Der Blick in den Himmel ist völlig frei. Dies ist die Lösung für alle, die auch bei installierter Pergola nicht auf die Wahrnehmung des Außenraums verzichten wollen.
Oskura Unica – mit unabhängiger Doppelbewegung ist der Kompromiss, der das Problem löst. Die beiden Bewegungen – Ausrichten und Einfahren – können dank eines patentierten Systems, das Mechanik und Elektronik kombiniert, separat gesteuert werden. Es ist möglich, die Lamellen auszurichten, ohne sie einzufahren, sie einzufahren, ohne sie vorher ausgerichtet zu haben, oder die beiden Bewegungen in automatischer Abfolge zu steuern, beispielsweise über Wettersensoren.
Vollständiges Einfahren und architektonische Freiheit
Der Platzbedarf der eingefahrenen Lamellen ist eine planerische und nicht nur eine technische Größe. Bei einer Tiefe von 6 Metern beansprucht Oskura 2.0 im geschlossenen Zustand 663 mm – weniger als 11 % der überdachten Lichtöffnung. Oskura Unica kommt mit ihrem Doppelmechanismus auf 1.523 mm: Immer noch kompakt, aber in der Planungsphase zu berücksichtigen, wenn der seitliche Raum begrenzt ist.
Die Rinne von Unica ist zudem höher als bei den anderen Modellen (150×286 mm gegenüber 150×250 mm): Eine direkte Folge der Unterbringung des patentierten Doppelmechanismus und ein Detail, das die Ingenieurskunst besser beschreibt als jede Erklärung.
Wasserdichtigkeit und Windbeständigkeit: zertifizierte Werte
Die gesamte Oskura-Reihe teilt die gleichen strukturellen Zertifizierungen, die für alle drei Modelle gelten:
- Windbeständigkeit: UNI EN 13659 Klasse 6 – Grad 10 der Beaufort-Skala, was Windgeschwindigkeiten von 89 bis 102 km/h entspricht (Kategorie „Sturm“). Die Tragstruktur besteht aus einer stranggepressten Primäraluminiumlegierung nach EN 6060 und EN 6063, zertifiziert nach EN 1090-1:2009.
- Wasserdichtigkeit: UNI EN 12208:2000, mit in die Rinne integrierten Ablaufsystemen, die das Regenwasser ohne Stauung ableiten.
- CE-Kennzeichnung für die gesamte Produktpalette.
Diese Daten beantworten auch die Frage nach dem Ecobonus (Steuererleichterungen): Die Oskura-Systeme garantieren einen Solarfaktor Gtot ≤ 0,35, eine technische Voraussetzung für den Zugang zum 50%igen Abzug als zertifizierter Sonnenschutz.
Lichtregulierung ohne schwere Motorisierungen
Die isolierten Lamellen mit einem Abstand von 199 mm und einer Stärke von 38 mm (18 mm bei der Version 2.0) sind so konzipiert, dass sie sich auch unter Windlast geräuschlos bewegen.
Der Antrieb erfolgt immer motorisch, aber die Systemarchitektur ist so ausgelegt, dass die mechanische Belastung minimiert wird: Keine überdimensionierten Motoren, kein Lärm, der ein Abendessen oder einen Moment der Entspannung stört.
Die Ausrichtung von 0° bis 115° deckt alle realen Nutzungsszenarien ab: Vom hermetischen Verschluss bei Regen bis zur vollständigen Öffnung an kälteren Tagen, um den passiven Solareintrag zu maximieren.
Integration mit Hausautomation und Wettersensoren
Alle Oskura-Modelle sind für die Integration mit Wettersensoren (Wind, Regen, Sonne, Temperatur) und LED-Beleuchtungssystemen vorbereitet.
Die Automatisierung ist keine Marketingoption: In einem nach Klasse 6 zertifizierten System ist der Windmesser-Sensor, der die Lamellen schließt, bevor der Wind kritische Schwellenwerte erreicht, eine strukturelle Sicherheitskomponente und nicht nur eine Frage des Komforts.
Welche Oskura wählen: Kurzanleitung
| Oskura Orienta | Oskura 2.0 | Oskura XL | Oskura Unica | |
| Kontinuierliche Lichtregulierung | ✅ | ❌ | ❌ | ✅ |
| Freier Blick in den Himmel | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Unabhängige Bewegungen | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ |
| Max. Breite | 4.200 mm | 3.100 mm | 4.200 mm | 4.200 mm |
| Platzbedarf eingefahrene Lamellen | — | 663 mm | 1.273 mm | 1.523 mm |
| Ecobonus Sonnenschutz | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Ideal für | Terrassen in Südlage | Kompakte Räume | Große Spannweiten | Maximale Flexibilität |
Bei Sunroom machen wir alles intern in unserem Werk in Cattolica (RN). Wir begleiten jedes Detail: Design, Prototypenbau, Aluminiumverarbeitung und Zertifizierungen. Ein halbes Jahrhundert Innovation und Patente schlägt sich in konkreten Fakten nieder: Deshalb ist die Beaufort-Klasse 6 bei unseren Pergolen Serienstandard und kein Extra.
Auf dieser Basis absoluter Sicherheit verleihen unsere Planer und unser Netzwerk spezialisierter Partner Ihren Ideen Form. Weil Ihr Zuhause (oder Ihr Unternehmen) wie kein anderes ist und Ihre Pergola ein für Sie maßgeschneiderter Anzug sein muss. Eine perfekte Kombination aus Licht, Komfort und italienischem Design, geschaffen für eine lange Lebensdauer.


